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Vierjährige von Ast getötet

Ein vierjähriges Mädchen ist am Freitag bei einer Wanderung durch die Mauthner Klamm von einem herabfallenden Ast getroffen worden. Das Kind wurde ins Eltern-Kind-Zentrum nach Klagenfurt geflogen. Die Vierjährige starb dort an ihren schweren Verletzungen.

Es hätte eine ganz normale Wanderung in die Mauthner Klamm werden sollen, ein Naturschauspiel mit Wasserfall, bis zu 200 Meter hohen Felswänden, zahlreichen Hängebrücken, in den Fels geschlagenen Tunnels und eindrucksvollen Wegen. Stattdessen wurde es ein Horrorausflug für eine Wiener Familie.

Im Kopf- und Nackenbereich verletzt

Als die Eltern mit der Vierjährigen im Bereich der Schwarzbrunnquelle waren, löste sich ein vermutlich morscher, dicker Ast aus der dortigen Felswand und stürzte aus 80 Metern in die Tiefe. Während der Vater nur leicht verletzt wurde, er erlitt Abschürfungen, traf der Stamm das unmittelbar neben ihm stehenden Kind im Kopf- und Nackenbereich. Die schwer verletzte Vierjährige wurde in das Klinikum Klagenfurt geflogen, wo sie den Verletzungen erlag, wie die Polizei am Freitagabend mitteilte.

Warum sich der Ast löste, ist jetzt Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Möglicherweise haben der starke Regen am Vortag und die heftigen Gewitter dazu geführt, dass sich genau an dieser Stelle das Gestein lockerte.


(c) ORF

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